DE EN
Kundenprojekt

Vom transaktionalen Webshop zur automatisierten
E-Commerce-Kommunikation für Fachhandel,
Servicepartner und Bestandskunden

Die Lösung entwickelt den bestehenden Webshop vom reinen Bestellkanal zu einem datenbasierten Kommunikations- und Aktivierungspunkt weiter. Webshop-Daten, CRM, Marketing Automation, Bestellhistorien und Serviceanlässe verbinden sich zu einer Plattform für gezielte Bestandskundenkommunikation, Partneraktivierung und automatisierte Nachkaufimpulse.

BUSINESS CASE ANHÖREN
0:00

Geschäftstätigkeit

Das Unternehmen entwickelt und vertreibt professionelle Reinigungsmaschinen, Hygienelösungen, Verbrauchsmaterialien, Reinigungschemie, Zubehör, Ersatzteile und Serviceleistungen für gewerbliche Anwender. Zu den Zielgruppen gehören Gebäudedienstleister, Industrieunternehmen, kommunale Einrichtungen, Gesundheits- und Pflegeeinrichtungen, Hotellerie, Handel sowie Facility-Management-Dienstleister. Der Vertrieb erfolgt überwiegend indirekt über Fachhändler, regionale Vertriebspartner, Servicepartner und spezialisierte Reseller. Diese Partner beraten Endkunden, verkaufen Maschinen und Verbrauchsmaterialien, übernehmen Teile der Einweisung und unterstützen häufig auch Wartung, Reparatur und Nachkaufprozesse. Neben dem Verkauf größerer Maschinen spielen wiederkehrende Umsätze durch Zubehör, Reinigungsmittel, Ersatzteile, Wartungspakete und Serviceleistungen eine zentrale Rolle. Genau hier lag ein großes Potenzial, das vor der Umsetzung digital noch nicht systematisch erschlossen wurde.

„Unser Webshop war bereits etabliert und hat die Bestellprozesse zuverlässig abgebildet. Der eigentliche Mehrwert entstand für uns durch die Verbindung mit CRM und Marketing Automation. Heute nutzen wir Bestellhistorien, Produktinteressen und Serviceanlässe deutlich gezielter für Interessentengewinnung, Bestandskundenkommunikation und Partneraktivierung. Dadurch wurde aus einem transaktionalen E-Commerce-System ein aktiver Baustein unserer Vertriebs- und Kundenkommunikation."

Leitung Marketing und Partnervertrieb

Projekt im Detail

Anwendung

Der Hersteller verfügte bereits über eine bestehende E-Commerce-Lösung. Der Webshop wurde von Fachhändlern, Servicepartnern und Bestandskunden genutzt, um Produkte, Ersatzteile, Zubehör und Verbrauchsmaterialien zu bestellen. Auch grundlegende transaktionale Mailings wie Bestellbestätigungen, Versandinformationen oder Statusmeldungen wurden bereits verschickt.

Die E-Commerce-Lösung war damit operativ etabliert, wurde jedoch vor allem als Bestell- und Transaktionssystem genutzt. Es gab noch keine systematische Interessentengewinnung über digitale Kampagnen, keine automatisierte Qualifizierung neuer Kontakte und keine strukturierte Bestandskundenkommunikation auf Basis von Bestellhistorien, Produktinteressen oder Serviceanlässen.

Für den Hersteller wurde daher eine integrierte E-Commerce-, CRM- und Marketing Automation-Architektur aufgebaut. Ziel war es, die bestehende Webshop-Infrastruktur nicht zu ersetzen, sondern strategisch zu erweitern: vom reinen Transaktionskanal hin zu einem datenbasierten Kommunikations-, Vertriebs- und Aktivierungskanal.

Im Mittelpunkt stand die Verbindung von Webshop-Daten, CRM-Informationen, Händlerzuordnung, Bestellhistorien, Produktinteressen, Serviceintervallen, Opt-in-Informationen und automatisierten Kommunikationsstrecken.

Ausgangslage

Vor der Umsetzung funktionierte der Webshop als Bestellplattform zuverlässig. Fachhändler, Reseller, Servicepartner und ausgewählte Bestandskunden konnten Produkte, Zubehör, Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien online bestellen. Auch die notwendigen transaktionalen E-Mails wurden ausgelöst.

Die Kommunikation endete jedoch weitgehend mit der Transaktion. Wurde ein Produkt bestellt, folgten Bestellbestätigung, Versandinformation oder Statusmail – aber keine systematische weitere Nutzung der Information für Marketing, Vertrieb oder Service. Die vorhandenen Daten blieben damit deutlich unter ihrem eigentlichen Potenzial.

Typische Einschränkungen waren:

  • bestehender Webshop mit funktionierenden Bestellprozessen, aber ohne aktive Marketing Automation-Logik
  • Versand transaktionaler Mailings, jedoch keine weiterführenden Kampagnenstrecken
  • Keine strukturierte Interessentengewinnung über Landingpages, Formulare oder digitale Produktkampagnen
  • Keine automatisierte Qualifizierung neuer Kontakte nach Branche, Produktinteresse oder Kaufpotenzial
  • Keine systematische Bestandskundenaktivierung auf Basis von Kaufhistorien
  • Keine Cross- und Upselling-Kampagnen für Zubehör, Ersatzteile, Verbrauchsmaterialien oder Serviceleistungen
  • Keine automatisierten Nachkaufimpulse auf Basis typischer Verbrauchszyklen
  • Eingeschränkte Nutzung von Webshop-Daten im CRM
  • Fehlende Transparenz über E-Mail-Interaktionen, Klickverhalten und Kampagnenhistorie
  • Manuelle Abstimmung zwischen Marketing, Vertrieb, Fachhandelssupport und Service
  • Geringe Unterstützung der Fachhändler und Reseller durch automatisierte Kampagnenimpulse

Die zentrale Herausforderung bestand darin, aus einem bestehenden, transaktional geprägten E-Commerce-System einen aktiven Bestandteil der Vertriebs- und Kundenkommunikation zu machen.

Lösung

Für den Hersteller wurde die vorhandene E-Commerce-Lösung mit CRM und Marketing Automation verbunden. Das Ziel war nicht der Aufbau eines neuen Shops, sondern die intelligente Nutzung bereits vorhandener Daten und Prozesse.

Das CRM bildete die zentrale Sicht auf Händler, Reseller, Servicepartner, Endkunden, Maschinenbestände, Ansprechpartner und Vertriebsaktivitäten. Der Webshop lieferte Bestell-, Produkt-, Warenkorb-, Ersatzteil- und Transaktionsdaten. Die Marketing Automation übernahm Segmentierung, Kampagnensteuerung, Lead-Nurturing, Bestandskundenkommunikation und triggerbasierte E-Mail-Ausspielung.

Die Lösung bestand aus sechs zentralen Bausteinen.

1. Erweiterung des Webshops um aktive Interessentengewinnung

Rund um relevante Produktlinien, Branchenlösungen und Serviceangebote wurden digitale Einstiegspunkte geschaffen. Dazu gehörten Landingpages, Kampagnenformulare, Produktinteressen-Abfragen und Anfragestrecken für Beratung, Teststellung oder Händlerkontakt.

Interessenten konnten dadurch nicht nur passiv über den Webshop bestellen, sondern aktiv in qualifizierende Prozesse geführt werden. Je nach Anfrage, Branche, Region und Produktinteresse wurden Kontakte automatisch im CRM dokumentiert und dem passenden Vertriebspartner oder internen Team zugeordnet.

2. Lead Management und Scoring

Neue Kontakte aus Kampagnen, Formularen, Produktanfragen, Messen und Webshop-Interaktionen wurden zentral erfasst und bewertet. Das Lead Scoring berücksichtigte unter anderem Herkunft, Produktinteresse, Branche, Unternehmensgröße, Interaktionsverhalten und Kaufnähe.

Besonders relevante Anfragen konnten dadurch priorisiert an Vertrieb, Fachhandel oder Servicepartner übergeben werden. Kontakte mit geringerem Reifegrad wurden automatisiert weiterentwickelt, beispielsweise über thematische Informationsstrecken, Produktvergleiche, Anwendungstipps oder branchenspezifische Inhalte.

3. Segmentierung nach Zielgruppe, Produktinteresse und Händlerstruktur

Auf Basis von CRM- und Webshop-Daten wurden Zielgruppen systematisch segmentiert. Dazu gehörten Fachhändler, Reseller, Servicepartner, Bestandskunden, Interessenten, Endkunden einzelner Branchen sowie Kontakte mit spezifischem Produkt- oder Serviceinteresse.

Die Segmentierung erfolgte beispielsweise nach:

  • Händler- oder Partnerstatus
  • Region und zuständigem Vertriebspartner
  • Branche und Einsatzbereich
  • Gekauften Maschinen oder Produktlinien
  • Zubehör- und Verbrauchsmaterialbedarf
  • Service- oder Wartungsintervall
  • Opt-in-Status und Kommunikationspräferenz
  • Kampagneninteraktion und Webshop-Verhalten

Dadurch konnten Inhalte deutlich relevanter ausgespielt werden. Fachhändler erhielten andere Informationen als Servicepartner oder Endkunden, obwohl dieselbe technische Plattform genutzt wurde.

4. Cross- und Upselling auf Basis von Bestellhistorien

Die bestehenden Bestellhistorien aus dem Webshop wurden für automatisierte Bestandskundenkampagnen nutzbar gemacht. Wurde eine bestimmte Reinigungsmaschine bestellt, konnten zeitversetzt passende Reinigungsmittel, Pads, Bürsten, Ersatzteile, Wartungspakete oder Schulungsangebote kommuniziert werden.

Auch Verbrauchsmaterialien wurden in die Automatisierungslogik einbezogen. Auf Basis typischer Verbrauchszyklen konnten Kunden rechtzeitig an Nachbestellungen erinnert werden. Gleichzeitig konnten Fachhändler Hinweise erhalten, wenn bei ihren zugeordneten Kunden ein relevanter Nachkauf- oder Serviceanlass entstand.

Damit wurde aus einer einmaligen Bestellung ein Ausgangspunkt für wiederkehrende, relevante Kommunikation.

5. Weiterentwicklung der transaktionalen Kommunikation

Die bereits bestehenden transaktionalen Mailings wurden in eine professionellere, dynamischere Kommunikationslogik überführt. Bestellbestätigungen, Versandinformationen, Lieferstatus, Servicehinweise, Wartungserinnerungen, Garantieinformationen und Rückmeldungen zu Reparatur- oder Ersatzteilanfragen konnten nun stärker personalisiert und zielgruppenspezifisch ausgespielt werden.

Die Templates wurden dynamisch aufgebaut. Je nach Produktlinie, Händlerzuordnung, Sprache, Servicefall oder Kundentyp wurden unterschiedliche Inhalte ausgespielt. So blieb die Kommunikation markenkonform und konsistent, konnte aber dennoch relevanter und vertrieblicher genutzt werden.

6. Kommunikationshistorie für Vertrieb, Service und Partnerbetreuung

Im CRM wurde sichtbar, welche E-Mails ein Kontakt erhalten hatte, welche Inhalte konsumiert wurden, welche Formulare ausgefüllt wurden, welche Bestellungen vorlagen und welche Serviceprozesse aktiv waren.

Dadurch konnten Vertrieb, Fachhandelssupport und Kundenservice Anfragen schneller einordnen. Gleichzeitig wurde vermieden, dass Kontakte unpassend oder mehrfach angesprochen wurden. Auch Bounces, Opt-outs und Permission-Informationen wurden systematisch verarbeitet und für weitere Kommunikation berücksichtigt.

Ergebnis

Der Hersteller verfügt heute über eine integrierte E-Commerce-, CRM- und Marketing Automation-Architektur, die auf der bereits bestehenden Webshop-Lösung aufsetzt und diese deutlich erweitert.

Aus einem zuvor vor allem transaktional genutzten Webshop wurde ein datenbasierter Vertriebs- und Kommunikationskanal. Bestellungen, Produktinteressen und Serviceereignisse lösen heute automatisiert Folgeprozesse aus. Fachhändler und Reseller werden gezielter unterstützt, während Bestandskunden relevantere Informationen zu Produkten, Zubehör, Verbrauchsmaterialien und Service erhalten.

Die wichtigsten Ergebnisse:

  • Bestehender Webshop wurde ohne Systemwechsel strategisch erweitert
  • Transaktionale Mailings wurden um Marketing-, Service- und Vertriebslogiken ergänzt
  • Neue digitale Einstiegspunkte für Interessentengewinnung wurden geschaffen
  • Leads werden systematisch erfasst, bewertet und weiterverarbeitet
  • Webshop- und CRM-Daten werden für Segmentierung und Kampagnensteuerung genutzt
  • Bestellhistorien lösen automatisierte Cross- und Upselling-Kampagnen aus
  • Nachkaufkommunikation für Zubehör, Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien wurde automatisiert
  • Fachhändler und Reseller erhalten gezieltere Vertriebsimpulse
  • Vertrieb und Service verfügen über eine bessere Kommunikationshistorie
  • Datenqualität, Permission Management und Bounce-Verarbeitung wurden verbessert
Nutzen

Mit der Lösung konnte der Hersteller den vorhandenen Webshop deutlich stärker für Vertrieb, Service und Kundenbindung nutzen. Die E-Commerce-Lösung blieb weiterhin Bestellkanal, wurde aber zusätzlich zum Ausgangspunkt für relevante Kommunikation und automatisierte Folgeprozesse.

Die konkreten Vorteile:

  • Bessere Nutzung bestehender Webshop-Daten
  • Mehr qualifizierte Interessenten durch Landingpages, Formulare und Kampagnenstrecken
  • Bessere Priorisierung von Leads durch Scoring und Interaktionsdaten
  • Gezieltere Aktivierung von Fachhändlern, Resellern und Servicepartnern
  • Mehr Wiederkäufe durch automatisierte Nachkaufkommunikation
  • Bessere Ausschöpfung von Zubehör-, Ersatzteil- und Verbrauchsmaterialpotenzialen
  • Relevantere Bestandskundenkommunikation auf Basis tatsächlicher Käufe
  • Konsistentere und dynamischere Transaktions- und Servicekommunikation
  • Weniger manuelle Abstimmung zwischen Marketing, Vertrieb, Service und Partnerbetreuung
  • Bessere Transparenz über Kommunikations-, Kauf- und Servicehistorie

Besonders wertvoll war, dass die bestehende E-Commerce-Lösung nicht neu gedacht werden musste. Der entscheidende Mehrwert entstand durch die intelligente Verbindung mit CRM und Marketing Automation.

Business Impact

Die integrierte Lösung erzeugte operative Entlastung, zusätzliche vertriebliche Aktivierung und eine deutlich bessere Nutzung vorhandener Daten. Der wirtschaftliche Effekt entstand nicht durch den Webshop selbst, sondern durch dessen Weiterentwicklung vom reinen Transaktionssystem zum automatisierten Kommunikations- und Vertriebskanal.

0-0%Weniger manueller Aufwand bei Zielgruppenbildung, Kampagnenanlage und Partnerkommunikation
0-0%Schnellere Umsetzung von Produkt-, Händler- und Bestandskundenkampagnen
0-0%Höhere Interaktionsraten bei Kampagnen auf Basis konkreter Produkt- und Bestellhistorien
0-0%Mehr wiederkehrende Bestellungen in ausgewählten Produkt- und Verbrauchsmaterialsegmenten
0-0%Bessere Conversion bei Nachkaufkampagnen für Zubehör, Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien
0-0%Schnellere Bearbeitung eingehender Produkt- und Serviceanfragen durch automatische Zuordnung
Weitere Vorteile
Deutlich bessere Datenqualität durch konsistenten Abgleich von Webshop-, CRM- und Marketing Automation-Daten
Höhere Wiederverwendbarkeit von Templates, Segmenten und Kampagnenlogiken über Regionen, Händlergruppen und Produktlinien hinweg

Der ROI lag damit vor allem in der Aktivierung bislang ungenutzter Potenziale: vorhandene Bestellungen, vorhandene Kundenbeziehungen, vorhandene Produktinteressen und vorhandene Webshop-Daten wurden erstmals systematisch für Marketing, Vertrieb und Service nutzbar gemacht.

Strategischer Mehrwert

Der Hersteller hat mit der Lösung eine Plattform geschaffen, die eine bestehende E-Commerce-Infrastruktur strategisch aufwertet. Der Webshop wurde vom reinen Bestell- und Transaktionskanal zu einem zentralen Daten- und Aktivierungspunkt im Kunden- und Partnerlebenszyklus.

Der strategische Mehrwert zeigt sich in drei Dimensionen.

1. Aktivierung vorhandener E-Commerce-Daten

Bestellhistorien, Produktinteressen und Serviceinformationen werden nicht mehr nur dokumentiert, sondern lösen relevante Kommunikation aus. Dadurch entsteht mehr Wert aus Daten, die bereits vorhanden waren.

2. Stärkung des indirekten Vertriebs

Fachhändler, Reseller und Servicepartner werden gezielter mit relevanten Kampagnen, Produktinformationen und Vertriebsimpulsen unterstützt. Gleichzeitig behält der Hersteller eine zentrale Sicht auf Daten, Kommunikation und Kampagnenwirkung.

3. Aufbau relevanter Bestandskundenkommunikation

Kommunikation entsteht stärker aus dem tatsächlichen Bedarf: gekaufte Produkte, Einsatzbereich, Branche, Serviceintervall, Händlerzuordnung und Webshop-Verhalten. Dadurch wird Marketing Automation zur zentralen Steuerungslogik für relevante B2B-E-Commerce-Kommunikation.

Gerade im indirekten Vertrieb ist diese Verbindung besonders wertvoll. Hersteller, Fachhandel, Reseller, Servicepartner und Endkunde bewegen sich in einer gemeinsamen Prozesslandschaft, haben aber unterschiedliche Informationsbedarfe. Die integrierte Architektur ermöglicht es, diese Unterschiede kommunikativ abzubilden, ohne für jede Zielgruppe eigene Insellösungen aufzubauen.

Business Impact

Die integrierte Lösung erzeugte operative Entlastung, zusätzliche vertriebliche Aktivierung und eine deutlich bessere Nutzung vorhandener Daten. Der wirtschaftliche Effekt entstand nicht durch den Webshop selbst, sondern durch dessen Weiterentwicklung vom reinen Transaktionssystem zum automatisierten Kommunikations- und Vertriebskanal.

0-0%Weniger manueller Aufwand bei Zielgruppenbildung, Kampagnenanlage und Partnerkommunikation
0-0%Schnellere Umsetzung von Produkt-, Händler- und Bestandskundenkampagnen
0-0%Höhere Interaktionsraten bei Kampagnen auf Basis konkreter Produkt- und Bestellhistorien
0-0%Mehr wiederkehrende Bestellungen in ausgewählten Produkt- und Verbrauchsmaterialsegmenten
0-0%Bessere Conversion bei Nachkaufkampagnen für Zubehör, Ersatzteile und Verbrauchsmaterialien
0-0%Schnellere Bearbeitung eingehender Produkt- und Serviceanfragen durch automatische Zuordnung
Weitere Vorteile
Deutlich bessere Datenqualität durch konsistenten Abgleich von Webshop-, CRM- und Marketing Automation-Daten
Höhere Wiederverwendbarkeit von Templates, Segmenten und Kampagnenlogiken über Regionen, Händlergruppen und Produktlinien hinweg

Der ROI lag damit vor allem in der Aktivierung bislang ungenutzter Potenziale: vorhandene Bestellungen, vorhandene Kundenbeziehungen, vorhandene Produktinteressen und vorhandene Webshop-Daten wurden erstmals systematisch für Marketing, Vertrieb und Service nutzbar gemacht.

Strategischer Mehrwert

Der Hersteller hat mit der Lösung eine Plattform geschaffen, die eine bestehende E-Commerce-Infrastruktur strategisch aufwertet. Der Webshop wurde vom reinen Bestell- und Transaktionskanal zu einem zentralen Daten- und Aktivierungspunkt im Kunden- und Partnerlebenszyklus.

Der strategische Mehrwert zeigt sich in drei Dimensionen.

1. Aktivierung vorhandener E-Commerce-Daten

Bestellhistorien, Produktinteressen und Serviceinformationen werden nicht mehr nur dokumentiert, sondern lösen relevante Kommunikation aus. Dadurch entsteht mehr Wert aus Daten, die bereits vorhanden waren.

2. Stärkung des indirekten Vertriebs

Fachhändler, Reseller und Servicepartner werden gezielter mit relevanten Kampagnen, Produktinformationen und Vertriebsimpulsen unterstützt. Gleichzeitig behält der Hersteller eine zentrale Sicht auf Daten, Kommunikation und Kampagnenwirkung.

3. Aufbau relevanter Bestandskundenkommunikation

Kommunikation entsteht stärker aus dem tatsächlichen Bedarf: gekaufte Produkte, Einsatzbereich, Branche, Serviceintervall, Händlerzuordnung und Webshop-Verhalten. Dadurch wird Marketing Automation zur zentralen Steuerungslogik für relevante B2B-E-Commerce-Kommunikation.

Gerade im indirekten Vertrieb ist diese Verbindung besonders wertvoll. Hersteller, Fachhandel, Reseller, Servicepartner und Endkunde bewegen sich in einer gemeinsamen Prozesslandschaft, haben aber unterschiedliche Informationsbedarfe. Die integrierte Architektur ermöglicht es, diese Unterschiede kommunikativ abzubilden, ohne für jede Zielgruppe eigene Insellösungen aufzubauen.